100 Points oder was machte Abby in Altencelle?

Am Wochenende, dem 15./16. September 2012 war es mal wieder soweit: ein Ausstellungswochenende war angesagt. Schon die zweite Ausstellung für mich dieses Jahr nach der Ausstellung im Mai in Alsfeld. Diesmal allerdings mußten wir erstmal ziemlich weit fahren. Altencelle hieß der Ort, wo es hingehen sollte. Unterwegs sind ziemlich viele Leute in die gleich Richtung gefahren, weshalb wir auch ziemlich lange gebraucht haben. Ich hatte schon Angst, die wollen auch alle nach Altencelle. Weiterlesen →

Abby hatte Geburtstag! A-Wurf der Silken Wildfires feierte ersten Geburtstag.

Den ersten Geburtstag feierte der A-Wurf der Silken Wildfires am 4.7.2012. Gefeiert wurde bei den Zieheltern in Soest. Von den acht Geschwistern konnten fünf zur Geburtstagsparty kommen. Es fehlten leider die Geschwister, die es in die Schweiz verschlagen hat. Aber alle hoffen, dass bald auch noch ein Treffen mit den Schweizern stattfinden kann.

Erster Geburtstag der Silken Wildfires

 

Auf dem Bild die gesamte Wildfire-Familie: oben links Mama Anytime und unten rechts mein Papa Sammy sowie Abby (Amazing Grace), Frigga (Amy Black Pearl), Sally (Amber Rose), Enya (Arizona Dream), Heaven (Amazing Dream of Heaven), Nonah (Angel Face ), Scotty (Ascot’s Highflyer ) und Aron (Avalon Hill) (in Klammer der jeweilige Geburtsname).

Mehr Eindrücke der Fete unter www.silken-wildfires.de

Abby’s erste Ausstellung in Alsfeld

Oder wie Herrchen meinem Frauchen bei der Ausstellung einen riesigen Schreck einjagte …

Am Pfingstwochende war es soweit. Mit meinem zweibeinigen Personal ging es am Samstagmorgen los Richtung Alsfeld. Von uns zu Hause ist das nicht sehr weit weg, trotzdem habe ich zweimal dafür gesorgt, auf dem Weg eine Pause einzulegen. Ich habe zwischendurch immer wieder mal lautstark auf mich aufmerksam gemacht. Also angehalten, raus aus dem Auto und auf eine Wiese. Weiterlesen →

Dezember-Ausflug nach Essen

Einen Tag nach dem Weihnachtsrummel hat Frauchen auf einmal angefangen und meinen Futternapf, meinen Kuschelkorb, mein Fressen und viele anderen Sachen zusammengepackt. Sogar den Transportkäfig hat sie mit Decken ausgestattet. Was hat sie nur vor? Und warum nur meine Sachen! Von Wahira stand alles noch auf seinem Platz! Ob ich hier wieder weg muss? War ich nicht brav? Hilfe… Frauchen was machst du mit mir?? Weiterlesen →

Stadtgang

Hach, wir haben heute einen Stadtgang gemacht. Wir waren nämlich mit der Hundeschule in der Stadt! War für mich ja nicht das 1. Mal und deshalb war ich total entspannt! Wir mussten aber heute alle in eine Unterführung hineingehen und stehen bleiben. Viele Leute sind an uns vorbeigegangen und Frauchen sollte auf mich aufpassen, dass ich nicht unruhig werde. Aber warum sollte ich denn? Ich hab´sie nur angeguckt und schon hatte ich mein Leckerli! Also …nur keinen Streß!

Es ließ mich auch fast kalt, als ein Zug über uns hinwegdonnerte. Ich bin zwar hinter Frauchen gegangen, aber nur, weil es da etwas wärmer war 😉

Mein Highlight war ja der Zeitpunkt, wo Frauchen mich an einem Brunnen festgebunden hat und wegging. Ich weiss ganz genau, dass sie darauf gewartet hat, dass ich anfange sie zu rufen! Aber dazu hatte ich gar keine Zeit. Es sind wieder so viele Beine an mir vorbeigegangen, dass ich das ganz vergessen habe. Gut, ich habe zwar ein paarmal in die Richtung von Frauchen geguckt, aber ich habe sie nicht gerufen! Echt!

Aber was soll ich euch sagen, der Stadtgang war doch sehr aufregend für mich! Ich habe es daran gemerkt, dass ich dann auf dem Nachhauseweg Dünnschiss bekommen habe. Frauchen meinte, ich sei ja vielleicht ein Sensibelchen! Ich weiss zwar nicht, was das ist und was es bedeutet, aber wenn´s mein Frauchen sagt, wird es schon stimmen!

Hey Leute, ich wünsche euch nun ein schönes Wochenende und hoffe, ihr habe auch so ein supi Wetter bei euch!
LG
Abby

Mein erster Schulbesuch

Letzten Samstag war es soweit. Ich durfte das erste Mal mit meinem Personal in die HuSchu, die Hundeschule. Eigentlich ein komplett falscher Name. Normal müsste es Personalschule oder Trainingscenter für Servicekräfte lauten, denn wenn jemand in Sachen Hundeerziehung erhöhten Lernbedarf hat, dann sind es doch immer die Zweibeiner. Unsereins käme auch ohne HuSchuh prima zurecht. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf um die Servicequalitäten zu verbessern.

Mein Servicepersonal und ich wir haben uns fast pünktlich im Klassenraum, einer großen Wiese, eingefunden. In der Klasse waren schon etliche andere Hunde mit ihrem Personal versammelt.  Ich war wohl nicht nur die Jüngste in der Klasse sondern auch mit Abstand die Kleinste. Dafür hatte ich aber gleich zwei Servicekräfte dabei. Es gab noch einen Hund in meiner Größe, doch war der mit drei Jahren sogar der älteste. Nicht dass ihr jetzt denkt, dass kleine Kerlchen musste ein paar Jahre in der Welpenschule wiederholen. Nein, er gehörte zum Lehrpersonal.

Von meinen zwei Servicekräften war der eine allerdings ein Totalausfall, hat er sich  doch die meiste Zeit hinter einem komischen schwarzen Kasten versteckt, den er auch dann meist noch auf mich gerichtet hat. Wenigstens hatte die zweite Hälfte meines Personals richtig mitgemacht und ich konnte ihr ein paar Lektionen beibringen. So hat sie beispielsweise gelernt, dass, wenn ich mich vor sie hinsetze, sie mir ein Leckerchen geben darf. Oder bei einer anderen Übung musste sie neben mir herlaufen. Und jedes Mal, wenn ich sie dabei angesehen habe, wusste sie, dass sie wieder in ihre Tasche greifen sollte um mir einen Snack zu reichen. Das hat sie im Großen und Ganzen auch ganz toll hinbekommen. Nur manchmal hat sie mir nichts angeboten, obwohl ich durch energisches sitzen oder einen besonders intensiven Blick richtig deutlich geworden bin. Naja, war ja auch erst die erste Stunde. Hier müssen wir noch etwas daran arbeiten.

Dafür hat sie super Haltungsnoten für ihren Finger bekommen. Der war immer genau im richtigen Winkel und für sie die Vorbereitung, mir gleich ein Leckerli zu geben.

 

 

 

 

Manchmal, wenn mein Personal nicht richtig spurte, habe ich mich auch einfach mal demonstrativ weggedreht. Dann hättet ihr mal sehen müssen, wie sie gleich gerufen hat, um ja meine Aufmerksamkeit wieder zu bekommen. Manchmal habe ich sie dabei auch mal etwas zappeln lassen. Etwas Spaß muss sein 😉

Dann gab es noch eine lustige Übung, wo das gesamte Personal mit gespreizten Beinen hintereinander stehen musste.

Was der Sinn dieser Übung war, weiß ich zwar nicht, aber zur Belohnung, dass sie so toll mitgemacht haben,  sind wir Hunde alle nach und nach durch diese Art Tunnel gelaufen. Ich mit meiner Größe hatte mit dem Tunnel natürlich kein Problem. Andere von uns sind doch hier und da etwas angeeckt.

Nach diesen Übungen durften wir bis zum Ende der Stunde noch etwas spielen. Danach war ich aber auch platt. Aufzupassen, dass das Personal keine Dummheiten macht und uns in der Klasse nicht blamiert, war dann doch ganz schön anstrengend.

 

Frigga – Abbys Schwesterchen

Mein Schwesterchen Amy Black Pearl genannt Frigga ist auch in ein neues Heim gezogen. Ihr Frauchen hat meinem Frauchen ein paar Zeilen geschrieben, die ich hier mal wiedergebe.  Offensichtlich hat sie es auch gut getroffen. Ich freue mich schon, meine Geschwister beim ersten Familientreffen nächstes Jahr wieder zu sehen:

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It’s me, it’s Abby!

AbbyHey, ich bin Abby und neu hier, nicht nur auf dieser Seite sondern auch in einer neuen Familie!

Geboren wurde ich am 4. Juli 2011 zusammen mit sieben Geschwistern (drei Buben und 5 Mädchen). Mein Papa ist Sammy (Claybrook Indigo) und meine Mama Spirit of Chayenne Anytime. Wir kommen aus dem Hause Silken Wildfires und sind echte reinrassige … Ups, ja was sind wir eigentlich? Unsere Rasse ist eine zur Zeit nicht von der FCI anerkannte Hunderasse aus den USA. Die Anerkennung dieser Rasse durch die FCI ist auf Grund ihrer zu geringen Population momentan ausgeschlossen. Weil wir verwandt sind mit den Whippets aber mehr Fell haben, werden wir als Langhaar Whippet oder in schönem englisch Longhaired Whippet bezeichnet. Es gibt aber Streit unter den Gelehrten und einige Züchter verwenden den Namen Silken Windsprite. Dies wohl in Anlehnung an den Namen der Whippet Zuchtstätte „Windsprite“ von Walter A. Wheeler Jr‘s, wo in den 1950er Jahren die ersten langhaarigen (Whippet-)Hunde auftauchten. Aber egal, erstens sollen sich darüber die Zweibeiner den Kopf zerbrechen. Mein Köpfchen ist mir dafür zu schade und zweitens sind Namen eh nur Schall und Rauch. Ich wurde auch als Amazing Grace  geboren. Mein neues Personal nennt mich aber jetzt Abby. Ich finde der Name passt auch gut zu mir.

Meine ersten Wochen habe ich Soest verbracht bei zwei Menschen, die sich ganz liebevoll um uns kleine Wuselbande gekümmert haben. Dort hatten wir vom Wohnzimmer über den Wintergarten bis zur Sandkiste im Garten ein riesiges Spielzimmer. Das hat Spaß gemacht dort mit meinen Geschwistern rumzutollen. Aber ich glaube, wir kleine Rasselbande waren für die beiden Zweibeiner manchmal auch ganz schön anstrengend. Aber meine Mama und mein Papa haben bei der Erziehung kräftig mitgeholfen und waren immer zur Stelle, wenn es mal Zoff gab. Auch haben sie alle Zweibeiner erstmal skeptisch beäugt, die da alle plötzlich vorbeikamen und Baby gucken wollten. Und da kamen eine Menge Zweibeiner. Aber ich muss sagen, dass ich das auch genossen habe, wenn ich dann schön sanft am Bauch gestreichelt wurde und kuscheln konnte. Blöd nur, dass die Geschwister immer so drängelten und jeder mal dran wollte.

Abschied von MamaAm letzten Sonntag aber war es anders. Da kamen und gingen die Zweibeiner nicht nur, nein zwei von denen haben mich doch glatt mitgenommen und gemeint es geht jetzt in ein neues Zuhause. Hat mich vielleicht mal jemand gefragt, ob ich das überhaupt wollte? OK, diese Zweibeiner waren schon zweimal vorher zu Besuch da und ich gebe zu, dass ich mit denen ganz schön gekuschelt habe. Aber deshalb gleich mitfahren wo ich mich doch so sauwohl gefühlt habe? Na gut,  ich habe schon gemerkt, dass je größer die Rasselbande wird, desto mehr Zoff gab es. Schließlich entwickelt ja jeder seine Persönlichkeit fort. Von daher war es schon klar, dass eine Trennung unausweichlich war.

Auf der anderen Seite habe ich meinen Unmut, dass ich nicht gefragt worden bin gleich mal bei der ersten Fahrt meinem neuen Personal deutlich gemacht und in den Wagen gespuckt. Damit es aber nicht zu unangenehm wird hatte ich damit gewartet, bis wir kurz vor dem Ziel waren.

Wahira sitzt im GartenIch glaube aber, ich habe es gar nicht schlecht getroffen. In meinem neuen Zuhause lebt schon ein Hund, eine Saluki-Dame. Aus meiner Sicht eher ein riesen Lulatsch, aber nach dem wir uns gegenseitig vorgestellt haben, scheint es doch eine ganz Liebe zu sein. So, dass war es für heute. Jetzt muss ich mich erstmal hinlegen. Lauter neue Eindrücke zu verkraften schafft einen nämlich mächtig. Und ganz besonders wenn man noch so klein ist, wie ich.