Was ist nur mit meinen Zweibeinern los???

Jetzt war es der zweite Sonntag hintereinander, an an dem meine Zweibeiner ohne mich unterwegs waren und nach Stunden mit verklärtem Gesichtsausdruck und komischen Gerüchen wieder nach Hause kamen. Mich haben sie alleine gelassen. Aber natürlich haben sie dafür gesorgt, dass ich Nachmittags Gassi gehe. So haben mich Jessie und ihr Frauchen zum Gassi gehen abgeholt. Und obwohl ich sonst kaum zu bremsen bin, wenn es mit den beiden raus geht, hatte ich diesmal keinen Bock. Während meine Zweibeiner wer weiß wo in der Welt rumdüsen, kann ich doch nicht einen auf guten Kumpel machen und so tun als wäre nichts. Nachdem unterwegs das Notwendigste erledigt war und die beiden nach einer gefühlten Ewigkeit gemerkt haben, dass ich lieber zu Hause auf meine Zweibeiner warte, haben sie mich endlich wieder zurückgebracht. Ich hatte natürlich die Hoffnung, dass sie in der Zwischenzeit schon zurück sind, aber Pustekuchen. Ich mußte noch ziemlich lange warten …

Als meine Zweibeiner endlich nach Hause kamen, war die Freude natürlich groß. Gestutzt habe ich nur, als ich gesehen habe, dass sie als Mitbringsel ein Handtuch dabei hatten. Ob das für mich ist? Was soll ich aber damit? Dann haben sie es auch noch auf die Couch gelegt, wo ich sonst ganz gerne Platz nehme. Echt merkwürdig, diese Zweibeiner. Na ja, meine Neugierde war dann doch groß genug und ich habe mich mit meiner Nase mal in die Nähe des Handtuchs begeben. Es roch ein wenig so wie die Klamotten meiner Zweibeiner, nachdem sie letzten Sonntag zurück gekommen sind. Aber etwas war anders. Also, die Nase fest in das Handtuch gedrückt … und siehe da, es waren zwar unterschiedliche Gerüche drin, aber einer hat alle anderen deutlich überragt. Und nach erstem Zögern und einer zweiten Nase voll, fand ich den Geruch ganz angenehm und habe mich auf die Couch gelegt, geradewegs auf das Handtuch. Ich bin auch sofort eingeschlafen und hatte süße Träume mit herrlichen Bildern:

Meine Freunde

Jeder Mensch – äh, Hund braucht Freunde. Meine Freunde wohnen zwar im gleichen Ort, aber in ihrer Art sind sie alle ganz verschieden.

Dies hier ist Buffy. Sie ist der Hund meines kleinen Frauchens bester Freundin. Es macht mir riesigen Spaß mit ihr durch unseren Garten zu tollen. Ich muß nur immer aufpassen, wenn wir im Eifer des Gefechts durcheinander wirbeln. Buffy ist doch etwas kräftiger gebaut und ich muss dann sehen, dass ich meine langen Haxen unter Kontrolle bekomme.

Buffy auf dem Rücken

Wahira und Buffy im Grünen
Zwei Dickköpfe über dem Wassertrog!
Zwei Dickköpfe über dem Wassertrog!

Joey von der Seite Ein weiterer Spielkamerad ist Joey. Anfangs hatte ich vor großen schwarzen Hunden ziemlich viel Respekt. Manche interpretierten dies fälschlicherweise als Angst. Für mich aber ist es eher eine gesunde Vorsicht. Joey aber ist auch gar nicht so dunkel, zwar schon etwas älter als ich, aber ganz schön fit.

 

Joey Joey ist der Hund von der Freundin meines großen Frauchens. Ich gebe zu, mit den Frauchens scheint es etwas verwirrend zu sein, aber ich komme gut klar mit Ihnen. Will sagen, ich habe sie gut im Griff.

Ist Joey nicht ein schöner Kerl? Welche Zahnpasta er wohl benutzt?

NACHTRAG: Joey ist mittlerweile im Regenbogenland. Es war ein echt lieber und guter Kerl. Im Alter haben ihm aber leider ein paar Krankheiten noch übel mitgespielt. Er hat lange gekämpft und mußte sich dann doch für immer verabschieden.

 

Jessie im Wasser Dies hier ist Jessie. Sie kommt oft zum spielen vorbei. Beim letzten Mal hat Sie den gerade frisch ausgehobenen Gartentümpel entdeckt und kurzer hand in eine Hundebadewanne umgewidmet. Nur wenn Jessie ein Bad nimmt, hat nicht viel anderes Platz.

Ich bin da doch etwas zurückhaltender und schaue lieber von außen zu. Wenn ich mal einen ganz mutigen Moment habe, stecke ich meine Schnauze soweit unter Wasser, dass ich Blubberblasen machen kann. Das alleine macht auch schon einen riesen Spaß.

Jessi im Teich und Wahira davor

Timmy Und noch ein Freund: Timmy. Ein quicklebendiges Kerlchen. Ihn treffe ich öfters beim Spaziergang. Dann dürfen er und ich uns richtig austoben. Wir jagen uns dann gegenseitig die Feldwege hoch und runter.

Neues

Wahira im LaufJa, liebe Besucher meiner Seite, ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Aber wisst ihr, etwas zu schreiben fordert einem schon etwas Zeit ab. Die hatte ich die ganze Zeit irgendwie nicht. Aber vielleicht kann ich es mir angewöhnen, wieder öfter mal was auf meine Seite zu schreiben. Ach ja, mein Frauchen ist zur  Zeit daheim. Ich kann euch gar nicht sagen, warum sie nun jeden Tag da ist, aber das ist mir auch egal. Hauptsache, ich bin nicht alleine.

Morgens gehe ich mit meiner Freundin Jessie  und deren Frauchen (die Tochter meines Frauchens) und Frauchen spazieren. Es macht so einen Spaß mit einer Freundin zu laufen, sie an den Ohren zu zuppeln und sie mit den Hüften vom Weg zu schubbsen sowie auch frei durch die Felder zu laufen. Aber das dürfen wir nicht immer! Mein Frauchen achtet da sehr genau drauf! Sobald sie einen Vogel sieht, der am Boden rumhüpft, ein Bambi im Feld steht oder ein Fuchs an Rande des Maisfelds läuft, muss ich an die Leine, denn ich höre nicht IMMER!

Wahira vornewegVormittags liege ich dann faul auf meinem Sessel und beobachte, was Frauchen so macht. Wenn sie in den Garten geht, dann komme ich natürlich mit. Ich habe Spaß daran, Leute am Zaun zu erschrecken. Da laufe ich so schnell wie der Wind an das hintere Gartentor und belle! Ist das schön!! Ich mag es, wenn Frauchen draussen ist. Da kann ich dann auch schön im Gras liegen und mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen. Es darf nur nicht so heiß sein, dann gehe ich doch lieber rein. Was mir besonders gut gefällt, wenn ich Frauchen einen Plastikblumentopf mopsen kann und ihn nach Lust und Laune zerkaue. Oder Frauchen bringt mir einen Knochen mit. Uih…. da buddel ich, was ich nur kann, damit niemand mein Versteck findet!

Mittags essen wir dann zusammen, jeder aus seinem Napf. Danach nimmt sich Frauchen eine Stunde Auszeit und ruht auf ihrem langen Sessel. Da darf sie keiner stören!

Aber anschließend ist dann immer noch was los. Wir gehen lange Gassi und ich verführe sie mit meinem Ball. Dann spiele ich auch gerne Necken mit ihr. Da lauf ich nämlich runter in den Keller und sie denkt, ich muss mal raus Pippi machen. Ich muss nämlich immer durch den Keller zum Gassi gehen, damit die Wohnung nicht schmutzig wird, wenn meine Pfötchen mal schmutzig sind. Manchmal stellt sie sich aber auch so was von an!

Tja, also… wenn sie dann nachkommt, gehe ich in den Garten und suche Katzen und Igel. Das raschelt dann so unheimlich und ich springe schnell weg und belle. Manchmal belle ich auch die Fledermäuse oder den Falken an. Die fliegen mir um die Nase rum. Das kann´s ja wohl nicht sein, oder?

Wahira am FeldrandUnd Abends… ja, den Abend genieße ich auch so richtig! Und erst das Schlafengehen! Ich kann Euch sagen. Da kann ich mich lang machen, wie ich will…. im Traum schlabbern, aufstehen und mich anders hinlegen….. und Frauchen schubbst mich nicht von der Bettkante!! Hab ich ein Glück mit meinem Frauchen.

Ich kann mich so richtig an dieses Tagesprogramm gewöhnen.

Und noch was:  ich spiele gerne Jagdhund und bin früher Hasen und Rehe hinterhergelaufen. Aber diese Tiere bekomme ich ja nicht! Deshalb ist das eigentlich langweilig und ich vergeude da nicht viel Zeit mit! Ich bekomme schon mit, dass mein Frauchen aufatmet, wenn ich zügig wieder zurückkomme. Meistens schon am Waldrand, denn im Wald sind so viele fremde Geräusche!

Aber, ich liebe HÜHNER! Die sind leider so dumm und laufen nicht vor mir weg. Andere große Vögel steigen in die Lüfte, die Hühner nicht! Ich habe nun innerhalb von 2 Jahren auch schon 2 Hühner „aus Versehen“ getötet! Mensch, war das Frauchen und Herrchen peinlich! Sie hätten sich am liebsten in ein Mauseloch verkrochen. Aber wisst ihr, wenn die Hühner auf dem freien Feld rumlaufen und ein Nachbarhuhn unter den Zaun durchklettert, dann haben die doch Schuld, oder?

Zur Zeit ist es gar nicht gemütlich auf dem Feld zu laufen, denn da pickst es überall. Da ragen so Halme in der Luft, die tun mir weh!

Na ja, da freu ich mich doch wieder auf den Winter wenn Matsche und Schnee liegt! Das ist meine Zeit! Da lauf ich rum und Frauchen muss sich warm anziehen. Denn manchmal hab ich den Schalk im Nacken und laufe und laufe und vergesse dann ganz, auf mein Frauchen zu hören!

So, das war es für heute. Ich liege gerade vor der Terrassentür und schaue raus. Ich bin ja nicht neugierig! Aber was soll man denn schon an so einem Regentag machen?

Wahira hat alles im Blick

Valentinstag 2008

Schon im antiken Rom wurden am 14. Februar zum Gedenken der Göttin Juno, Schützerin von Ehe und Familie, den Frauen Blumen geschenkt. Heute ist dieser Brauch in vielen Ländern der Welt verbreitet und der 14. Februar gilt allgemein als Festtag der Jugend und der Liebenden. Valentinstag!

Mein Frauchen hatte mir zum Valentinstag eine extra Kaustange geschenkt! Das ist wahre Liebe!

Valentinstag 2008 Bild 1 Und meine Freundin Jessie holte mich zu einem gemeinsamen Spaziergang am späten Vormittag ab.

Valentinstag 2008 Bild 2 Brrrr… war das kalt und neblig! Aber was soll´s! Es war einfach spitze, mit Jessie in der Gegend rum zu fegen!

Da konnte ich wieder mal so richtig Gasgeben und losrennen!

Natürlich lief ich die doppelte Strecke, denn ich bin ja ein Wirbelwind. Ich lief hoch und runter während Jessie einfach nur gerade aus ging!

Wir hatten unseren Spaß. Jessie hatte Stöckchen gesucht und ich hatte versucht, ihn wieder wegzunehmen. Jessie knurrte manchmal, aber das ignorierte ich und zeigte Zähne!

Valentinstag 2008 Bild 3

Jessie wartete immer auf Lob von ihrem Frauchen, dass sie Stöckchen holt! — Albern!!

 

 

Valentinstag 2008 Bild 5 Dafür schuppste ich sie im Laufen mit einer Wucht zur Seite. Manchmal setzte ich auch nur mein Hinterteil dafür ein. Schwupp, so schnell konnte Jessie gar nicht gucken, wie sie zur Seite gerempelt wurde!

Es war ein richtig schöner Vormittag gewesen! Danke Jessie!


Und zum Schluß noch eine Bauernweisheit:
Ist’s an Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon der Reis