Urlaub mit drei Hunden

Drei Vierbeiner und zwei Zweibeiner machen Urlaub in der Holsteinischen Schweiz am Plöner See

Das fing ja wieder gut an! Der Laderaum in unserem Auto war kuschelig ausgelegt mit Decken und Kissen, nur dass der Kleine mit dort Platz genommen hat. Aber es ging doch besser, als ich gedacht hätte. Der Knirps und Abby legten sich gleich hin und gaben Ruhe! Angesteckt durch so viel Ruhe wurde ich dann auch müde und habe die ganze Fahrt verpennt. Immerhin waren wir ein paar schöne Stunden unterwegs um unser liebgewonnenes Urlaubsdomizil am Plöner See zu erreichen.

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Nichts ist mehr, wie es war!

Wahira sitzt im GartenSo, jetzt ist die Katze aus dem Sack. Oder der Hund aus dem Körbchen. Meine Zweibeiner waren ja die letzten Tage schon immer etwas merkwürdig. Ich hatte das Gefühl, sie waren ein wenig von der Rolle. Zweimal hatten sie mich auch alleine gelassen und sind mit ganz merkwürdigen Gerüchen wieder nach Hause gekommen.

Jetzt am Sonntag war es wieder soweit. Diesmal sind sie noch früher gefahren als sonst. Dafür kamen sie allerdings diesmal auch früher wieder nach Hause. Aber etwas war anders. Zunächst kam mein Frauchen rein und gab mir Futter. Von meinem Herrchen nichts zu sehen. Sollte Frauchen es irgendwo vergessen haben? Aber darüber konnte ich mir auch noch nach dem Fressen meine Gedanken machen. Also erst mal ran an den Napf. Na ja, kaum hatte ich meinen Napf leer, hat sie mich gebeten, mit nach draußen zu gehen. Und dabei sah der Himmel so dunkel aus, dass ich mich am liebsten auf die Couch zurückgezogen hätte. Aber was solls‘, noch hat es nicht angefangen zu regnen und irgendwie hatte ich das Gefühl, es war wichtig für Frauchen ihr nach draußen zu folgen. Also wir zwei beide losgetigert in Richtung unsrerer üblichen Gassirunde. Die tiefen grauen Regenwolken kamen immer näher. Ich sah mich schon klatschnass wieder nach Hause trotten. Doch kaum sind wir in unseren Feldweg eingebogen, sah ich nicht weit von uns mein Herrchen. Doch was war das? Da sprang zu seinen Füßen noch irgendetwas kleines rum. Na, da war ich aber jetzt doch neugierig, was er dort machte. Also auf mit Frauchen im Schlepptau hingestürmt und dem kleinen Etwas erst mal eine gehörigen Schreck versetzt. Es war wohl ziemlich überrascht, plötzlich von einer so großen Salukidame beäugt zu werden.

Das kleine Etwas hatte genau den Geruch an sich, den meine Zweibeiner letztens an sich hatten und der auch in dem Handtuch steckte, dass sie mir vor ein paar Tagen auf die Couch auf meinen Platz gelegt hatten. Jetzt konnte ich die Gerüche zuordnen. Von Frauchen wurden wir dann erstmal einander vorgestellt und ich erfuhr, dass die kleine „Abby“ heißt und jetzt bei uns einziehen wird. Na ja, mich hat ja mal wieder niemand gefragt. Wir mußten dann auch gleich wieder zurück, weil jetzt doch die ersten Tropfen kamen. Abby beäugte mich auf den ersten Metern noch etwas skeptisch. Bin wohl doch etwas zu stürmisch auf sie zu. Aber das gibt sich schon wieder. Wir haben dann erstmal gesehen, dass wir schnell ins Haus gekommen sind. Ich mit Frauchen vorneweg und Herrchen mit Abby auf dem Arm hinterher. Das Laufen muss Abby wohl erst noch richtig lernen.

Abby im Garten Nichts ist mehr wie es war und Wahira inspiziert die neue Mitbewohnerin.
Erste Stippvisite im Garten und skeptisches Beäugen im Haus.

Zu Hause angekommen wurde Abby durch das Haus getragen und ihr die Wohnung gezeigt. Ich habe mich demonstrativ auf meine Couch gelegt um klarzumachen, dass das mein Platz ist. Es soll ja später nicht zu Mißverständnissen kommen.

Anfangs ist sie meinen Zweibeinern ständig nachgelaufen und zwischen den Beinen durch. Und überall muss sie gleich ihr Gebiss testen und da mal reinbeißen und dort mal dran knabbern. Ich weiß noch von mir, dass meine Zweibeiner gar nicht begeistert waren, als meine Zähnchen ihre Spuren in den Stuhlbeinen, am Fensterrahmen oder an den Tapeten hinterlassen hatten. Ganz toll fand ich es auch, Schuhe zu bearbeiten. Mal schauen, vielleicht kann ich der Kleinen ja noch den ein oder anderen Tip geben.

Wahira schläft auf der Couch  Abby schläft

Abends waren wir beide fix und alle. Ich auf meiner Couch und Abby in des kleinen Frauchens Arme.

Meine Geschwister

Ich habe insgesamt acht Geschwister. Meine Mutter hat sechs Rüden und drei Weibchen zur Welt gebracht.

Wadaani, Wahiras Schwester

Unser Wurf ist der sogenannte W-Wurf. Jeder Wurf in einer Zucht bekommt einen Buchstaben aus dem Alphabet. Der erste Wurf beginnt mit A, der zweite bekommt ein B usw. Spannend ist der Buchstabe des Wurfes auch für die Namensvergabe. Es ist zwar nicht zwingend, aber es entspricht der Tradition, die Namen der Hunde jeweils mit dem Buchstaben des Wurfes beginnen zu lassen. Deshalb fängt mein Name auch mit W an und so heiße ich Wahira.

Genau wie der Name einer meiner Schwestern: Wadaani. Wadaani hat es weit in Richtung Süden verschlagen. Dank Internet haben wir uns aber doch wiedergefunden. Oben im Bild ist Wadaani im Alter von ca. 9 Monaten. Ist sie nicht auch ein hübsches Mädel?

Wadaani, Wahiras Schwester am See

Und hier dürfte sie im Alter von ca. 11 Monaten sein. Auf den ersten Blick könnte man meinen, das sei auch ich. Aber ich bin es nicht. Trotz der Entfernung die zwischen uns liegt, haben wir festgestellt, dass wir uns ziemlich gleich entwickeln. Ich finde es total spannend, zu erleben, wie es den anderen aus dem Wurf geht und freue mich, dass auch Wadaani eine fürsorgliche und liebevolle Familie gefunden hat.

 

 

 

Waju im Alter von 11 MonatenDies hier ist mein Bruder Waju im Alter von 11 Monaten:

 

 

 

 

 

 

Und hier ist noch ein Bild meiner Brüder Wadaan und Wali, ebenfalls im Alter von 11 Monaten, sind wir nicht alle hübsche Geschwister?

Wadaan und Wali im Alter von 11 Monaten

 

 

 

 

 

Die Namen meiner anderen Geschwister lauten:

Wasima (H)
Wahid (R)
Wajid (R)

Wasir, genannt NilsAuf einer Austellung am 28.07.2007 habe ich meinen Bruder Wasir getroffen. Er lebt mit einem anderen Saluki zusammen und wird „Nils“ gerufen:

Ich habe neue Freundinnen gefunden!

TaraDurch´s Internet hat Frauchen ganz viel Kontakte zu Menschen mit Saluki´s gesucht und gefunden.
Mit einem Frauchen hat sie näheren Kontakt aufgebaut, da ihre Hündin eine Schwester von mir ist. Vielmehr ist sie eine Stiefschwester…

 

Tara heisst sie und ist ein Jahr älter als ich.

 

Mein Papa liegt gemütlich auf der CouchMein Papa liegt gemütlich auf der Couch …. Wir haben den gleichen Papa:
el Ubaid´s Gourzhi

 

Mo Laila Tara

Mein Frauchen und ich haben Tara im Odenwald besucht!

Wir wurden mit einigen verschiedenen Tonarten bellend begrüsst !?

Da gab es noch zwei andere Hunde, die dort leben! Mo, Laila und Tara. Das war für mich erst einmal sehr ungewohnt! So viele Vierbeiner auf einmal in der Wohnung!

Wir haben uns alle die Matschschuhe angezogen und sind zusammen eine Runde ums Carreè gegangen und wir durften frei rum laufen!

Wir sollten uns kennenlernen und beschnuppern. Draußen auf der weiten Wiese ist das doch etwas anderes als in der Wohnung!

In der Wohnung gehört alles „den anderen“ und die passen auf, dass ich als „Gast“ mich benehme und erst mal frage, ob ich es auch mal anfassen darf!

Frauchen mit Tara und Mo auf dem Rückweg:

3 Rabauken beim Gassigehen

Mo ist gleich mit mir mitgerannt. Mensch, die hat Power und ist schnell. Aber ihre Mammi hat sie nicht so lange schnell laufen lassen, weil Mo krank ist! Also ich muss sagen, dafür war sie toll schnell! Leila ist etwas langsamer und immer in der Nähe von ihrem Frauchen! Tara dieses Kraftpaket ist so was von schnell auf die Wiese losgerannt und hat mich links liegen lassen! Von wegen „Freundin“! Einmal wollte ich auf sie zulaufen, habe aber nicht so recht die Kurve gekriegt und bin irgendwo hängengeblieben.

Na ja, wir sind dann auch bald in die Wohnung gegangen. Das Wetter hat nicht so mitgemacht und es war kühl und nass!

Ich bin an diesem Tag etwas ängstlich gewesen und habe mich zurückgezogen.

Tara ist mir am Anfang nicht ganz geheuer! Sie ist größer als ich und stärker! Sie hat ja auch Kontakt zu anderen Hunden und ist gewohnt, mit anderen zu spielen, zu raufen und auch zusammen zu fressen.

Ich wurde zwar zum Fressen eingeladen von der „Rudelmammi“ und die anderen Vierbeiner ließen mich auch in Ruhe, aber ich habe dem Ganzen nicht getraut! Ich bin ein Einzelkind und möchte die erste Geige spielen. Das ging in dieser Hundemasse aber nicht.

Mo und Tara beim NachtischDie beiden Frauchen haben sich wunderbar unterhalten.
Ich aber lag erst einmal bei meinem Frauchen zu Füßen und habe die 3 erst einmal beobachtet.

Das Frauchen von Tara hat uns dann später mal alleine besucht und ich habe sie begrüßt, als wäre sie eine alte Bekannte von mir! Sie hat mir auch was ganz tolles mitgebracht. Ein Hundeweihnachtskalender! Der war vielleicht lecker!!

Das nächste Mal möchte ich wieder mit Frauchen zu Tara und Co. fahren. Ich werde aber noch ganz vorsichtig sein und die Sache erst noch mal ganz langsam angehen wollen.

Bald erzähle ich euch auch was von meiner Hundemami Iselin. Die hat mir nämlich zu Weihnachten geschrieben!

Es grüßt Euch mit der Tatze!

Wintermärchen

Wahira relaxtUrlaub in Ascheberg am Plöner See im Winter 2010/2011

Wahira im Sessel Ihr fragt euch bestimmt, wie kann man Ende Dezember nur an den Plöner See fahren! Was wollt ihr denn da um diese Jahreszeit? Tja, wisst ihr, mein Rudel hat am Plöner See ein kleines Häuschen gefunden, da fühlen wir uns alle verdammt wohl. Wir waren in den vergangenen Jahren nun in jeder Jahreszeit hier und nun, im Winter sind wir sogar länger geblieben als ursprünglich geplant. So schön war das…..

Wintergarten

Macht mal die Augen zu, ich erzähl euch, wie es war und ihr stellt euch das jetzt mal vor:

„Draußen ist es dunkel, das Feuer im Kaminofen knistert; es ist kuschelig warm, es riecht nach Weihnachten, der Raum ist golden durchflutet durch die orangefarbenen Wandlampen, die Eiszapfen am Fenster funkeln durch die Helligkeit im Raum! Die Musik spielt leise im Hintergrund.“ Wir sind bei Schnee und Eis im dunklen angekommen. Frauchen hat als allererstes mein Kissen und meine Flauschdecke ausgebreitet und dann das Licht im Wintergarten angemacht. „Oh“ hat sie gestrahlt und zu Herrchen sagte sie: „schau mal, wie schön…. Eiszapfen…“ Und richtig, ich schaute in die Richtung, in die Frauchen gezeigt hatte und da sah ich lange durchsichtige Spitzen, die vom Fenster hingen. „Wie im Märchen“, sagte Frauchen.

Blick aus dem Wintergarten

Überall lag hoher Schnee. Mensch, wäre ich gerne rausgehüpft und hätte Bocksprünge gemacht. Aber ehrlich… ich war doch zu müde, hatte Hunger und wollte nur meine Kuscheleinheiten. Die habe ich dann auch bekommen.

Winterzauber

Jeden morgen frühstücken wir im Wintergarten. Vielmehr ich bekomme mein Frückstücksleckerli in der Küche. Mein Rudel sitzt dann gemütlich im Wintergarten, trinkt und ißt etwas, nachdem es so gut nach Brötchen aus der Küche geduftet hat. Und dann höre ich nur noch „oh“ und „schau mal“. Habt ihr noch die Augen zu? Also…. Wenn wir aus dem Wintergarten rausschauen, dann sehen wir erst einmal ein selbstgelegtes Pflaster und anschließend eine Böschung mit großen Wackersteinen. Darauf stehen die Bäume und Hecken.

Wintergarten

Und genau auf diesen Bäumen springt morgens ein Eichhörnchen von Ast zu Ast. Das Grundstück entlang hoch und runter und runter und  hoch. In den schneebeckten Bäumen haben meine Menschen es gleich entdeckt. Direkt vor dem Wintergarten. Es ist so schön goldbraun und hat einen buschigen Schwanz. Herrchen sagt, es sucht sein Futter. Ganz schön blöd von dem Eichhörnchen. Versteckt im Herbst sein Futter und wenn es dann mal Hunger hat, weiß es nicht mehr, wo es die Reserve deponiert hat. Gut, dass ich eine  Salukidame bin und meinen Hofstaat dabei habe, hihi!

Eichhörnchen

Einmal habe ich mit dem Eichhörnchen spielen wollen und habe mich ganz groß gemacht, damit ich es noch beschnuppern kann. Aber Herrchen lachte nur und meinte, dass das Eichhörnchen doch draußen ist. Kann ich doch nicht wissen, dass wir durch Fensterscheiben in den Himmel schauen! Für mich sah das so echt aus, dass ich dachte, das Eichhörnchen hüpft über meinen Kopf hinweg. Ja,  und dann die Vögel! Frau Kasten, unsere Vermieterin hat runde Kugeln in die Sträucher gehängt und nun können wir die Vögel beobachten wenn sie fressen. Manchmal hängen bis zu 8 Meisen an dieser Futterkette. Herrchen ist dann immer mit seiner Kamera auf Motivsuche.

Vogelfütterung

Klasse finde ich, dass wir hier Scheiben bis auf den Boden haben. Da kann ich ganz entspannt auf meinem Kissen liegen, die Wärme vom Bullerofen genießen und die Vögel beobachten, wie sie um das Futter ringen!

Alles im Blick

Heute beim Mittagessen lag ich neben Frauchen auf der Couch und da waren meine Menschen auf einmal ganz ruhig. Von unserem Wintergarten aus  können wir durch die Büsche auf einen Schul-Bolzplatz blicken. Und da stand tatsächlich ein Bambi! ein großes Bambi! Es hat nicht viel gefehlt, und es hätte bei uns in den Wintergarten reingeschaut. Leider ist Frauchen zu schnell aufgestanden, da ist es wieder weggesprungen. Und da bin ich erst darauf aufmerksam geworden. Kein Mensch hat mir davon was erzählt ich; wäre doch gleich an die Scheibe gelaufen und mich bemerkbar gemacht. Ich hätte gerufen: „warte mal, ich komme gleich. Spielen wir fangen?“ aber ich hatte keine Chance!

Ein Reh zu Besuch am Wintergarten

So was haben wir noch nicht erlebt, echt! Da sitzt mein Rudel beim Essen und ein Bambi schaut zu! So was liest man doch nur in Büchern. Wir haben es erlebt. Wir hatten das Glück, dass es in der Zeit, in der wir am Plöner See waren es sehr kalt war und hoher Schnee lag. So war es nicht matschig und pampig und ich musste mir nicht so viel die Pfoten waschen lassen. Ein Abrieb mit dem Handtuch hat gereicht. Und gegen die Kälte hatte ich mein Mäntelchen dabei. Meistens sind wir in den nahegelegten Wald rausgegangen. Dort kenne ich mich schon aus und weiß, welchen weg wir nehmen müssen.

Dort sehen wir auch immer Bambis. Ganz schön viele sogar. Einmal war es denen so kalt, dass sie auf dem Boden in einer Kuhle lagen. Sie sind auch nicht weggesprungen als wir vorbeigelaufen sind. Und der Plöner See war zugefroren. Ich bin da ausgerutscht! Na ja, wenigstens meine Meute hatte ihren Spaß! Sie sind geschlittert und haben gelacht. Ich bin gerutscht und wollte das nicht. Ich fühlte mich doch sicherer, wo es nach Dreck und Schnee gerochen hat, bin halt ein Mädchen und nicht so narrich.

Im Schnee

Manchmal hat mich Frauchen auch frei laufen lassen auf einem großen Platz. Oh, hat das Spaß gemacht (trotz Mäntelchen!) Denn ansonsten musste ich immer an der Leine gehen. Herrchen traut mir nicht, hahaha…… zu Recht !…..mit ihm kann ich so schön „nachlaufen“, „verstecken“ und „fang mich doch“ spielen! So, nun könnt ihr wieder die Augen aufmachen. Könnt ihr euch nun vorstellen, warum wir zu dieser Jahreszeit an den Plöner See gefahren sind? So, nun haben Herrchen und ich den Text gelesen und ich bin zufrieden!

Am PC

…………………………………aber auch müde, waren anstrengende Tage

Gähner

Neues

Wahira im LaufJa, liebe Besucher meiner Seite, ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Aber wisst ihr, etwas zu schreiben fordert einem schon etwas Zeit ab. Die hatte ich die ganze Zeit irgendwie nicht. Aber vielleicht kann ich es mir angewöhnen, wieder öfter mal was auf meine Seite zu schreiben. Ach ja, mein Frauchen ist zur  Zeit daheim. Ich kann euch gar nicht sagen, warum sie nun jeden Tag da ist, aber das ist mir auch egal. Hauptsache, ich bin nicht alleine.

Morgens gehe ich mit meiner Freundin Jessie  und deren Frauchen (die Tochter meines Frauchens) und Frauchen spazieren. Es macht so einen Spaß mit einer Freundin zu laufen, sie an den Ohren zu zuppeln und sie mit den Hüften vom Weg zu schubbsen sowie auch frei durch die Felder zu laufen. Aber das dürfen wir nicht immer! Mein Frauchen achtet da sehr genau drauf! Sobald sie einen Vogel sieht, der am Boden rumhüpft, ein Bambi im Feld steht oder ein Fuchs an Rande des Maisfelds läuft, muss ich an die Leine, denn ich höre nicht IMMER!

Wahira vornewegVormittags liege ich dann faul auf meinem Sessel und beobachte, was Frauchen so macht. Wenn sie in den Garten geht, dann komme ich natürlich mit. Ich habe Spaß daran, Leute am Zaun zu erschrecken. Da laufe ich so schnell wie der Wind an das hintere Gartentor und belle! Ist das schön!! Ich mag es, wenn Frauchen draussen ist. Da kann ich dann auch schön im Gras liegen und mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen. Es darf nur nicht so heiß sein, dann gehe ich doch lieber rein. Was mir besonders gut gefällt, wenn ich Frauchen einen Plastikblumentopf mopsen kann und ihn nach Lust und Laune zerkaue. Oder Frauchen bringt mir einen Knochen mit. Uih…. da buddel ich, was ich nur kann, damit niemand mein Versteck findet!

Mittags essen wir dann zusammen, jeder aus seinem Napf. Danach nimmt sich Frauchen eine Stunde Auszeit und ruht auf ihrem langen Sessel. Da darf sie keiner stören!

Aber anschließend ist dann immer noch was los. Wir gehen lange Gassi und ich verführe sie mit meinem Ball. Dann spiele ich auch gerne Necken mit ihr. Da lauf ich nämlich runter in den Keller und sie denkt, ich muss mal raus Pippi machen. Ich muss nämlich immer durch den Keller zum Gassi gehen, damit die Wohnung nicht schmutzig wird, wenn meine Pfötchen mal schmutzig sind. Manchmal stellt sie sich aber auch so was von an!

Tja, also… wenn sie dann nachkommt, gehe ich in den Garten und suche Katzen und Igel. Das raschelt dann so unheimlich und ich springe schnell weg und belle. Manchmal belle ich auch die Fledermäuse oder den Falken an. Die fliegen mir um die Nase rum. Das kann´s ja wohl nicht sein, oder?

Wahira am FeldrandUnd Abends… ja, den Abend genieße ich auch so richtig! Und erst das Schlafengehen! Ich kann Euch sagen. Da kann ich mich lang machen, wie ich will…. im Traum schlabbern, aufstehen und mich anders hinlegen….. und Frauchen schubbst mich nicht von der Bettkante!! Hab ich ein Glück mit meinem Frauchen.

Ich kann mich so richtig an dieses Tagesprogramm gewöhnen.

Und noch was:  ich spiele gerne Jagdhund und bin früher Hasen und Rehe hinterhergelaufen. Aber diese Tiere bekomme ich ja nicht! Deshalb ist das eigentlich langweilig und ich vergeude da nicht viel Zeit mit! Ich bekomme schon mit, dass mein Frauchen aufatmet, wenn ich zügig wieder zurückkomme. Meistens schon am Waldrand, denn im Wald sind so viele fremde Geräusche!

Aber, ich liebe HÜHNER! Die sind leider so dumm und laufen nicht vor mir weg. Andere große Vögel steigen in die Lüfte, die Hühner nicht! Ich habe nun innerhalb von 2 Jahren auch schon 2 Hühner „aus Versehen“ getötet! Mensch, war das Frauchen und Herrchen peinlich! Sie hätten sich am liebsten in ein Mauseloch verkrochen. Aber wisst ihr, wenn die Hühner auf dem freien Feld rumlaufen und ein Nachbarhuhn unter den Zaun durchklettert, dann haben die doch Schuld, oder?

Zur Zeit ist es gar nicht gemütlich auf dem Feld zu laufen, denn da pickst es überall. Da ragen so Halme in der Luft, die tun mir weh!

Na ja, da freu ich mich doch wieder auf den Winter wenn Matsche und Schnee liegt! Das ist meine Zeit! Da lauf ich rum und Frauchen muss sich warm anziehen. Denn manchmal hab ich den Schalk im Nacken und laufe und laufe und vergesse dann ganz, auf mein Frauchen zu hören!

So, das war es für heute. Ich liege gerade vor der Terrassentür und schaue raus. Ich bin ja nicht neugierig! Aber was soll man denn schon an so einem Regentag machen?

Wahira hat alles im Blick

Valentinstag 2008

Schon im antiken Rom wurden am 14. Februar zum Gedenken der Göttin Juno, Schützerin von Ehe und Familie, den Frauen Blumen geschenkt. Heute ist dieser Brauch in vielen Ländern der Welt verbreitet und der 14. Februar gilt allgemein als Festtag der Jugend und der Liebenden. Valentinstag!

Mein Frauchen hatte mir zum Valentinstag eine extra Kaustange geschenkt! Das ist wahre Liebe!

Valentinstag 2008 Bild 1 Und meine Freundin Jessie holte mich zu einem gemeinsamen Spaziergang am späten Vormittag ab.

Valentinstag 2008 Bild 2 Brrrr… war das kalt und neblig! Aber was soll´s! Es war einfach spitze, mit Jessie in der Gegend rum zu fegen!

Da konnte ich wieder mal so richtig Gasgeben und losrennen!

Natürlich lief ich die doppelte Strecke, denn ich bin ja ein Wirbelwind. Ich lief hoch und runter während Jessie einfach nur gerade aus ging!

Wir hatten unseren Spaß. Jessie hatte Stöckchen gesucht und ich hatte versucht, ihn wieder wegzunehmen. Jessie knurrte manchmal, aber das ignorierte ich und zeigte Zähne!

Valentinstag 2008 Bild 3

Jessie wartete immer auf Lob von ihrem Frauchen, dass sie Stöckchen holt! — Albern!!

 

 

Valentinstag 2008 Bild 5 Dafür schuppste ich sie im Laufen mit einer Wucht zur Seite. Manchmal setzte ich auch nur mein Hinterteil dafür ein. Schwupp, so schnell konnte Jessie gar nicht gucken, wie sie zur Seite gerempelt wurde!

Es war ein richtig schöner Vormittag gewesen! Danke Jessie!


Und zum Schluß noch eine Bauernweisheit:
Ist’s an Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon der Reis


Winterzeit…………Kuschelzeit!

Im FrostWinterzeit…………Kuschelzeit!

Draußen ist es bitterkalt und schmuddelig.

Wahira versteckt sich Es gibt nichts schöneres als in meinem Lieblingssessel zu liegen und zu träumen! Gassi gehen? Was ist denn das! Brrr….. mein Rudel will laufend mit mir raus gehen. Ja können die mich nicht mal in Ruhe lassen? Bei dem Schmuddelwetter und der vereisten Grasnarbe lässt man doch keinen Hund vor die Tür!

Na gut, dann verstecke ich mich halt! Sollen die mich doch suchen!

Aber was soll ich sagen! Es nützt alles nix! Ich muss raus!

Kopfstudie von WahiraIch freue mich, wenn es draussen dunkel ist und die Lichter und Kerzen im Haus angehen. Da weiss ich, nun habe ich Ruhe!

Alles ist so ruhig im Haus! Im Kachelofen knistert das Feuer; es ist angenehm mollig warm im Wohnzimmer.

 

 

 

Wahira kuscheltMein kleines Frauchen liebt es auf dem Teppich zu kuscheln. Und am liebsten mit mir! Vorher haben wir mit meinem Ball gespielt und ihn unter Sofa, Couch oder Schrank gesucht. Ich liebe es, wenn alle auf allen vieren rumkrabbeln und meinen Ball suchen!

 

 

 

 

Wehende Ohren Woran merke ich, dass es Frühling wird?

Der Wind weht heftig und spielt mit meinem Ohren! Es ist zwar noch kalt, aber die Sonne scheint öfters und von Tag zu Tag etwas länger!

 

 

 

 

 

Radfahrer im BlickAn den vielen Fahrradfahrern und Spaziergängern in Feld und Flur kann ich auch erkennen, dass es Frühling wird.

Hüpfende Wahira Wir laufen nun fast 2 Stunden durch die Gegend. Einmal morgen und dann noch mal richtig lange am Nachmittag!

Frauchen hat auch den Frühling für sich entdeckt. Sie nimmt ihre beiden Stöcke, nimmt mich an die Leine und rennt durch Flur und Wald.

Wenn wir niemand sehen, darf ich auch mal ohne angeleint zu sein auf den Waldwegen gehen. Ich muss ehrlich sagen, dass ist mir nicht so ganz geheuer!

 

 

Auf los geht´s los..

wartende WahiraFrauchen macht sich startklar und ich warte…….

Im Wald Natürlich bin ich auch schon mal neugierig und schaue so in den Wald rein, ob ich etwas entdecke! Aber bisher Fehlanzeige! Wahrscheinlich sind wir doch zu laut und die Waldtiere laufen vor uns weg! Ich bin dabei ganz vorsichtig, denn ich mag das Rascheln der Blätter nicht. Da weiss ich nicht, was es ist! Auch die vielen Geräusche im Wald machen mich unsicher. Ich bin halt ein Sensibelchen!

Ausguck Diesen Hügel mag ich am meisten! Ich laufe gerne hoch und blicke in die Weite.

Ausserdem bin ich doch die schönste! Auch wenn ich bei meinem Züchter so nicht durchgehen würde! Bin ich doch etwas mackelig um die Hüften! Aber… ich will euch mal eins sagen! Ich bin nicht dick, nee, mir geht es gut.

Wahira die Schöne
Oder ist da jemand anderer Meinung?

Lauf durch den WaldSobald wir von unserem Ort wegwalken, laufe ich hinter Frauchen her. Kaum merke ich, dass es Richtung Heimat geht, dann laufe ich aber schnell vorneweg! Hier musste ich doch prompt wieder zurücklaufen. Ich war wohl etwas zu schnell!

Und merkt ihr was? Das Moos kommt ganz langsam raus – es wird grün!

Hängende Zunge Aber nun geht es wirklich nach Hause. Es war wieder heute so toll draußen. Ich freue mich schon auf die ersten Frühlingsblumen. Im Wald kommt jetzt schon das erste grüne saftige Moos zum Vorschein und man hat schon eine Ahnung, was bald kommen wird. Die Bäche in unserem Wald stehen voll im Wasser und rauschen so schön durch die Gegend. Bei uns sieht es aus wie im Märchenwald!

Es wird so schön sein, wenn die ersten Blätter sprießen. Ich liebe trotz meiner „Raschelängste“ den Wald! Es ist dann alles so filigran und duftet leicht nach feuchter Erde. Ganz besonders liebe ich es, wenn dann auch noch ein Sonnenstrahl durch die Bäume kommt! Einfach nur herrlich!!

Aber davon mehr wenn es so weit ist!

Es grüßt
Wahira

Mein erster Urlaub

Am 29. Juli 2006 war es soweit. Ich bin mit meiner Familie in meinen ersten Urlaub gestartet.

Schon ein paar Tage vorher herrschte ein wenig Unruhe zu Hause. Nicht nur, dass plötzlich viele Dinge zusammengetragen worden sind, die sonst immer fein säuberlich in Schränken verstaut wurden, plötzlich stand im Wohnzimmer auch ein großer Käfig. Mit dem Teil konnte ich erst mal gar nichts anfangen. Ich dachte schon, unser Haustiger Mikesch bekommt ein eigenes Haus im Haus damit er vor mir mehr Ruhe hat. Als ich aber sah, dass eine meiner Decken darin ausgebreitet wurde, konnte ich schon ahnen, dass das Teil eher für mich gedacht war. Aber warum nur? Mit ein paar Leckerlis bin ich dann überredet worden, das Teil auch mal von innen zu erkunden. Der erste Eindruck war zwar nicht schlecht, ich habe aber beschlossen, nach dem ersten Besuch das Teil nicht weiter zu beachten. Zwei Tage später wußte ich für was es gut war: Es war meine Bleibe während der Autofahrt. Der Käfig ist schön groß und geräumig, so dass ich es mir darin recht bequem machen konnte. Da er allerdings den ganzen Kofferraum einnahm, blieb kein Platz mehr für Gepäck. Extra wegen mir mußte deshalb ein Anhänger an das Auto.

Wattspaziergang mit WahiraIch hatte zwar schon einige längere Fahrten hinter mir, doch die waren mit der Urlaubsfahrt nicht zu vergleichen. Vielleicht gut, dass ich nicht wußte, wo es hingeht und wie lange die Fahrt dauert, sonst hätte ich vielleicht Rabatz gemacht. So aber war ich ganz friedlich, machte es mir gemütlich und schaute immer mal wieder nach draußen. Bei den Pausen unterwegs versuchte ich zwischendurch immer mal das eine oder andere Geschäftchen zu erledigen.

Nach ca. 6 Stunden waren wir am Ziel unserer Reise angekommen. Eine Gegend ohne Berge aber dafür mit viel Wasser. Wir waren an der Nordsee!

WattrennenExtra für uns Vierbeiner gab es dort einen eigenen Hundestrand. Den haben wir natürlich gleich aufgesucht – und ich hatte meine erste Enttäuschung! Irgendetwas stimmt mit dem Wasser nicht. Es sah zwar aus wie zu Hause, aber der Geschmack … Egal, in welcher Pfütze ich auch schnupperte, das Wasser am Strand war versalzen.

Noch etwas war merkwürdig: Das Wasser hat sich bewegt! Damit meine ich nicht, dass Wellen an den Rand schwappten. Nein, mal war das Wasser da und dann wieder war das Wasser weit weg. Für mich war es besonders dann toll, wenn das Wasser sich zurückgezogen hatte. Dann war dort, wo zuvor noch meterhoch das Wasser stand eine riesige Matschwüste. Und in der machte es besonders viel Spaß, rumzutollen.

Watt is‘ denn datt? Das hier ist nicht von mir – NEIN!

Diese Häufchen tauchen massenhaft auf, wenn das Wasser weg war. Es handelt sich hier um die Hinterlassenschaften des Wattwurms, der sich ständig durch den Sand frißt. Den Sand scheidet er in Form solcher Spaghettiknoten wieder aus.

HundeduscheNach dem Spaß im Watt war duschen angesagt. Erst danach war ich auch wieder als Saluki erkennbar. Wenigstens kam aus dem Schlauch frisches klares und vor allem kein gesalzenes Wasser. Diese Hundedusche stand extra für uns Vierbeiner zur Verfügung.