Urlaub mit drei Hunden

Drei Vierbeiner und zwei Zweibeiner machen Urlaub in der Holsteinischen Schweiz am Plöner See

Das fing ja wieder gut an! Der Laderaum in unserem Auto war kuschelig ausgelegt mit Decken und Kissen, nur dass der Kleine mit dort Platz genommen hat. Aber es ging doch besser, als ich gedacht hätte. Der Knirps und Abby legten sich gleich hin und gaben Ruhe! Angesteckt durch so viel Ruhe wurde ich dann auch müde und habe die ganze Fahrt verpennt. Immerhin waren wir ein paar schöne Stunden unterwegs um unser liebgewonnenes Urlaubsdomizil am Plöner See zu erreichen.

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Ausstellung am Wochenende

Am Pfingstwochenende habe ich mal meine Ruhe. Abby, meine kleine Schwester geht zu ihrer ersten Ausstellung. Eingeladen hat der SWC – nein, nein, dass ist nicht die Abürzung für Saluki-Windhund-Club sondern steht für Silken Windsprite Club.

OK, jetzt könnte man meinen, da hat Abby auch nichts zu suchen, schließlich ist sie ja ein LHW, also ein Langhaar Whippet.

Doch da sind die Ausrichter nicht so kleinlich. Zwar sind sich die LHW- und SWC-Vereine oder Clubs nicht grün. Aber Abby ist auch als LHW bei den SiWi gerne gesehen.

Abby mit Blick nach Alsfeld zu Ausstellung

Abby schaut schon mal Richtung Alsfeld

Wer Lust und Interesse hat meine Schwester und die vielen anderen SiWi mal kennen zu lernen, sollte am 26. und 27.05.2012 nach Alsfeld kommen.

Ich selbst werde nicht da sein – ich will den Kleinen ja nicht die Schau stehlen, schließlich habe ich selbst schon Austellungserfahrung und wurde BOB! Obwohl „Bob“ klingt für eine Salukidame wie mich auch irgendwie ein wenig uncool. Na ja, haben sich ja auch die Zweibeiner ausgedacht 😉

Abbys erster Strandgang

Bilder vom Ausflug an die Ostsee

Ich bin ja schon etwas Strand erfahren. Allerdings war es bei meinem ersten Besuch im Norden ein komisches Meer, das mal da war und dann wieder weg war. Aber wenn es weg war, dann ging der Punk ab und ich konnte meilenweit über Sand, Schlamm und Wasserpfützen spurten. Und mein Personal durfte mich anschließend immer abduschen, was mich aber weniger begeisterte.
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Familientreffen in Oberhausen

Familientreffen der Besitzer von Salukis und auch Afghanen aus der Zucht „von der Irminsul“ in Oberhausen

Hallo, ich schreibe mal wieder. Meine kleine „Schwester“ lässt mich gerade mal in Ruhe und ich habe Zeit.

Durch facebook haben sich Menschen gefunden, die alles Salukis und auch Afghanen von der Züchtung „von der Irminsul“ haben. Wie ich mitbekommen habe, hält mein Frauchen zu denen Kontakt, in dem es mit den Fingern auf ein flaches Etwas trommelt. Ich glaube mein Frauchen nennt das Laptop. Oft lächelt sie dabei. Sie sagt dann, ach, es ist wieder ein Bild in fb oder auch eine Geschichte! Sie erzählt es dann Herrchen und ich lausche zu. Auf jeden Fall weiß ich, dass es noch andere Salukis außer mir gibt! Weiterlesen →

Nichts ist mehr, wie es war!

Wahira sitzt im GartenSo, jetzt ist die Katze aus dem Sack. Oder der Hund aus dem Körbchen. Meine Zweibeiner waren ja die letzten Tage schon immer etwas merkwürdig. Ich hatte das Gefühl, sie waren ein wenig von der Rolle. Zweimal hatten sie mich auch alleine gelassen und sind mit ganz merkwürdigen Gerüchen wieder nach Hause gekommen.

Jetzt am Sonntag war es wieder soweit. Diesmal sind sie noch früher gefahren als sonst. Dafür kamen sie allerdings diesmal auch früher wieder nach Hause. Aber etwas war anders. Zunächst kam mein Frauchen rein und gab mir Futter. Von meinem Herrchen nichts zu sehen. Sollte Frauchen es irgendwo vergessen haben? Aber darüber konnte ich mir auch noch nach dem Fressen meine Gedanken machen. Also erst mal ran an den Napf. Na ja, kaum hatte ich meinen Napf leer, hat sie mich gebeten, mit nach draußen zu gehen. Und dabei sah der Himmel so dunkel aus, dass ich mich am liebsten auf die Couch zurückgezogen hätte. Aber was solls‘, noch hat es nicht angefangen zu regnen und irgendwie hatte ich das Gefühl, es war wichtig für Frauchen ihr nach draußen zu folgen. Also wir zwei beide losgetigert in Richtung unsrerer üblichen Gassirunde. Die tiefen grauen Regenwolken kamen immer näher. Ich sah mich schon klatschnass wieder nach Hause trotten. Doch kaum sind wir in unseren Feldweg eingebogen, sah ich nicht weit von uns mein Herrchen. Doch was war das? Da sprang zu seinen Füßen noch irgendetwas kleines rum. Na, da war ich aber jetzt doch neugierig, was er dort machte. Also auf mit Frauchen im Schlepptau hingestürmt und dem kleinen Etwas erst mal eine gehörigen Schreck versetzt. Es war wohl ziemlich überrascht, plötzlich von einer so großen Salukidame beäugt zu werden.

Das kleine Etwas hatte genau den Geruch an sich, den meine Zweibeiner letztens an sich hatten und der auch in dem Handtuch steckte, dass sie mir vor ein paar Tagen auf die Couch auf meinen Platz gelegt hatten. Jetzt konnte ich die Gerüche zuordnen. Von Frauchen wurden wir dann erstmal einander vorgestellt und ich erfuhr, dass die kleine „Abby“ heißt und jetzt bei uns einziehen wird. Na ja, mich hat ja mal wieder niemand gefragt. Wir mußten dann auch gleich wieder zurück, weil jetzt doch die ersten Tropfen kamen. Abby beäugte mich auf den ersten Metern noch etwas skeptisch. Bin wohl doch etwas zu stürmisch auf sie zu. Aber das gibt sich schon wieder. Wir haben dann erstmal gesehen, dass wir schnell ins Haus gekommen sind. Ich mit Frauchen vorneweg und Herrchen mit Abby auf dem Arm hinterher. Das Laufen muss Abby wohl erst noch richtig lernen.

Abby im Garten Nichts ist mehr wie es war und Wahira inspiziert die neue Mitbewohnerin.
Erste Stippvisite im Garten und skeptisches Beäugen im Haus.

Zu Hause angekommen wurde Abby durch das Haus getragen und ihr die Wohnung gezeigt. Ich habe mich demonstrativ auf meine Couch gelegt um klarzumachen, dass das mein Platz ist. Es soll ja später nicht zu Mißverständnissen kommen.

Anfangs ist sie meinen Zweibeinern ständig nachgelaufen und zwischen den Beinen durch. Und überall muss sie gleich ihr Gebiss testen und da mal reinbeißen und dort mal dran knabbern. Ich weiß noch von mir, dass meine Zweibeiner gar nicht begeistert waren, als meine Zähnchen ihre Spuren in den Stuhlbeinen, am Fensterrahmen oder an den Tapeten hinterlassen hatten. Ganz toll fand ich es auch, Schuhe zu bearbeiten. Mal schauen, vielleicht kann ich der Kleinen ja noch den ein oder anderen Tip geben.

Wahira schläft auf der Couch  Abby schläft

Abends waren wir beide fix und alle. Ich auf meiner Couch und Abby in des kleinen Frauchens Arme.

Merkwürdiges geschieht derzeit in meinem Heim

Meine Menschen benehmen sich im Moment so komisch. Sie gucken in letzter Zeit so viele fremde Hundebilder an. Und letztens kamen sie von einem langen Ausflug zurück und rochen so verdächtig nach jungen Hunden. Was sich da wohl anbahnt? Der Welpenduft hängt immer noch in deren Klamotten. Was ich riechen konnte, hab‘ ich mal in Bildern zusammengefasst. Die Bilder können unter https://goo.gl/photos/gPvdrKVwStHER4Cj7 angeschaut werden.

Meine Freunde

Jeder Mensch – äh, Hund braucht Freunde. Meine Freunde wohnen zwar im gleichen Ort, aber in ihrer Art sind sie alle ganz verschieden.

Dies hier ist Buffy. Sie ist der Hund meines kleinen Frauchens bester Freundin. Es macht mir riesigen Spaß mit ihr durch unseren Garten zu tollen. Ich muß nur immer aufpassen, wenn wir im Eifer des Gefechts durcheinander wirbeln. Buffy ist doch etwas kräftiger gebaut und ich muss dann sehen, dass ich meine langen Haxen unter Kontrolle bekomme.

Buffy auf dem Rücken

Wahira und Buffy im Grünen
Zwei Dickköpfe über dem Wassertrog!
Zwei Dickköpfe über dem Wassertrog!

Joey von der Seite Ein weiterer Spielkamerad ist Joey. Anfangs hatte ich vor großen schwarzen Hunden ziemlich viel Respekt. Manche interpretierten dies fälschlicherweise als Angst. Für mich aber ist es eher eine gesunde Vorsicht. Joey aber ist auch gar nicht so dunkel, zwar schon etwas älter als ich, aber ganz schön fit.

 

Joey Joey ist der Hund von der Freundin meines großen Frauchens. Ich gebe zu, mit den Frauchens scheint es etwas verwirrend zu sein, aber ich komme gut klar mit Ihnen. Will sagen, ich habe sie gut im Griff.

Ist Joey nicht ein schöner Kerl? Welche Zahnpasta er wohl benutzt?

NACHTRAG: Joey ist mittlerweile im Regenbogenland. Es war ein echt lieber und guter Kerl. Im Alter haben ihm aber leider ein paar Krankheiten noch übel mitgespielt. Er hat lange gekämpft und mußte sich dann doch für immer verabschieden.

 

Jessie im Wasser Dies hier ist Jessie. Sie kommt oft zum spielen vorbei. Beim letzten Mal hat Sie den gerade frisch ausgehobenen Gartentümpel entdeckt und kurzer hand in eine Hundebadewanne umgewidmet. Nur wenn Jessie ein Bad nimmt, hat nicht viel anderes Platz.

Ich bin da doch etwas zurückhaltender und schaue lieber von außen zu. Wenn ich mal einen ganz mutigen Moment habe, stecke ich meine Schnauze soweit unter Wasser, dass ich Blubberblasen machen kann. Das alleine macht auch schon einen riesen Spaß.

Jessi im Teich und Wahira davor

Timmy Und noch ein Freund: Timmy. Ein quicklebendiges Kerlchen. Ihn treffe ich öfters beim Spaziergang. Dann dürfen er und ich uns richtig austoben. Wir jagen uns dann gegenseitig die Feldwege hoch und runter.

Meine Geschwister

Ich habe insgesamt acht Geschwister. Meine Mutter hat sechs Rüden und drei Weibchen zur Welt gebracht.

Wadaani, Wahiras Schwester

Unser Wurf ist der sogenannte W-Wurf. Jeder Wurf in einer Zucht bekommt einen Buchstaben aus dem Alphabet. Der erste Wurf beginnt mit A, der zweite bekommt ein B usw. Spannend ist der Buchstabe des Wurfes auch für die Namensvergabe. Es ist zwar nicht zwingend, aber es entspricht der Tradition, die Namen der Hunde jeweils mit dem Buchstaben des Wurfes beginnen zu lassen. Deshalb fängt mein Name auch mit W an und so heiße ich Wahira.

Genau wie der Name einer meiner Schwestern: Wadaani. Wadaani hat es weit in Richtung Süden verschlagen. Dank Internet haben wir uns aber doch wiedergefunden. Oben im Bild ist Wadaani im Alter von ca. 9 Monaten. Ist sie nicht auch ein hübsches Mädel?

Wadaani, Wahiras Schwester am See

Und hier dürfte sie im Alter von ca. 11 Monaten sein. Auf den ersten Blick könnte man meinen, das sei auch ich. Aber ich bin es nicht. Trotz der Entfernung die zwischen uns liegt, haben wir festgestellt, dass wir uns ziemlich gleich entwickeln. Ich finde es total spannend, zu erleben, wie es den anderen aus dem Wurf geht und freue mich, dass auch Wadaani eine fürsorgliche und liebevolle Familie gefunden hat.

 

 

 

Waju im Alter von 11 MonatenDies hier ist mein Bruder Waju im Alter von 11 Monaten:

 

 

 

 

 

 

Und hier ist noch ein Bild meiner Brüder Wadaan und Wali, ebenfalls im Alter von 11 Monaten, sind wir nicht alle hübsche Geschwister?

Wadaan und Wali im Alter von 11 Monaten

 

 

 

 

 

Die Namen meiner anderen Geschwister lauten:

Wasima (H)
Wahid (R)
Wajid (R)

Wasir, genannt NilsAuf einer Austellung am 28.07.2007 habe ich meinen Bruder Wasir getroffen. Er lebt mit einem anderen Saluki zusammen und wird „Nils“ gerufen: