Mein erster Urlaub

Am 29. Juli 2006 war es soweit. Ich bin mit meiner Familie in meinen ersten Urlaub gestartet.

Schon ein paar Tage vorher herrschte ein wenig Unruhe zu Hause. Nicht nur, dass plötzlich viele Dinge zusammengetragen worden sind, die sonst immer fein säuberlich in Schränken verstaut wurden, plötzlich stand im Wohnzimmer auch ein großer Käfig. Mit dem Teil konnte ich erst mal gar nichts anfangen. Ich dachte schon, unser Haustiger Mikesch bekommt ein eigenes Haus im Haus damit er vor mir mehr Ruhe hat. Als ich aber sah, dass eine meiner Decken darin ausgebreitet wurde, konnte ich schon ahnen, dass das Teil eher für mich gedacht war. Aber warum nur? Mit ein paar Leckerlis bin ich dann überredet worden, das Teil auch mal von innen zu erkunden. Der erste Eindruck war zwar nicht schlecht, ich habe aber beschlossen, nach dem ersten Besuch das Teil nicht weiter zu beachten. Zwei Tage später wußte ich für was es gut war: Es war meine Bleibe während der Autofahrt. Der Käfig ist schön groß und geräumig, so dass ich es mir darin recht bequem machen konnte. Da er allerdings den ganzen Kofferraum einnahm, blieb kein Platz mehr für Gepäck. Extra wegen mir mußte deshalb ein Anhänger an das Auto.

Wattspaziergang mit WahiraIch hatte zwar schon einige längere Fahrten hinter mir, doch die waren mit der Urlaubsfahrt nicht zu vergleichen. Vielleicht gut, dass ich nicht wußte, wo es hingeht und wie lange die Fahrt dauert, sonst hätte ich vielleicht Rabatz gemacht. So aber war ich ganz friedlich, machte es mir gemütlich und schaute immer mal wieder nach draußen. Bei den Pausen unterwegs versuchte ich zwischendurch immer mal das eine oder andere Geschäftchen zu erledigen.

Nach ca. 6 Stunden waren wir am Ziel unserer Reise angekommen. Eine Gegend ohne Berge aber dafür mit viel Wasser. Wir waren an der Nordsee!

WattrennenExtra für uns Vierbeiner gab es dort einen eigenen Hundestrand. Den haben wir natürlich gleich aufgesucht – und ich hatte meine erste Enttäuschung! Irgendetwas stimmt mit dem Wasser nicht. Es sah zwar aus wie zu Hause, aber der Geschmack … Egal, in welcher Pfütze ich auch schnupperte, das Wasser am Strand war versalzen.

Noch etwas war merkwürdig: Das Wasser hat sich bewegt! Damit meine ich nicht, dass Wellen an den Rand schwappten. Nein, mal war das Wasser da und dann wieder war das Wasser weit weg. Für mich war es besonders dann toll, wenn das Wasser sich zurückgezogen hatte. Dann war dort, wo zuvor noch meterhoch das Wasser stand eine riesige Matschwüste. Und in der machte es besonders viel Spaß, rumzutollen.

Watt is‘ denn datt? Das hier ist nicht von mir – NEIN!

Diese Häufchen tauchen massenhaft auf, wenn das Wasser weg war. Es handelt sich hier um die Hinterlassenschaften des Wattwurms, der sich ständig durch den Sand frißt. Den Sand scheidet er in Form solcher Spaghettiknoten wieder aus.

HundeduscheNach dem Spaß im Watt war duschen angesagt. Erst danach war ich auch wieder als Saluki erkennbar. Wenigstens kam aus dem Schlauch frisches klares und vor allem kein gesalzenes Wasser. Diese Hundedusche stand extra für uns Vierbeiner zur Verfügung.

2 Replies to “Mein erster Urlaub”

  1. Karin Autor dieses Beitrags:

    Hallo Wahira,

    als kleine Luki habe ich Dich ja schon früher einmal auf der „Irminsul” kennengelernt. Du bist eine ganz Tolle geworden! Und ich finde es klasse, daß Du ein so schönes Zuhause mit lieben Menschen bekommen hast.

    Beim Betrachten der Fotos habe ich mir gerade vorgestellt unsere Irminsul-Afghanen wären so durchs Watt gefetzt. Na die Badewanne hätte sich gefreut….

    Weiterhin alles Gute und sag´Deinen Menschen, wir finden es klasse, Dich im Net gefnden zu haben.

    LG
    Karin und die 4 Irminsuler

  2. Ramona Piehler Autor dieses Beitrags:

    Schöner Hund, möchte wissen wie er heißt

    Anmerkung der Redaktion: Er ist eine SIE und heißt WAHIRA

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